Versmaß und Rhythmus
Was betonte und unbetonte Silben sind, wie aus ihrem Wechsel ein Jambus oder ein Anapäst wird und warum die Kenntnis des Versmaßes hilft, gleichmäßiger und ausdrucksvoller vorzulesen.
Ein unabhängiges Magazin über das Lesen von Gedichten und klassischer Prosa. Wir veröffentlichen keine Texte von Werken und stehen in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Beiträge
In dieser Rubrik finden Sie die Themenschwerpunkte des Magazins und den Katalog einzelner Beiträge. Jedes Thema beantwortet eine praktische Frage erwachsener Leser: Wie hört man den Rhythmus? Wie versteht man eine Strophe? Wie liest man ohne Scheu laut vor? Wie lernt man ein Gedicht auswendig, ohne seinen Sinn zu verlieren? Wie bewältigt man Prosa aus dem neunzehnten Jahrhundert, und wo bekommt man einen Text, ohne irgendjemandes Rechte zu verletzen? Wählen Sie das Thema, das Ihnen am nächsten liegt, und folgen Sie den Links in den Karten.
Gutes Lesen beginnt mit der Frage, wie ein Text gemacht ist – und erst danach mit der Frage, wovon er handelt.
Unser Auswahlprinzip: Zum Thema des Magazins wird, was Leser selbst anwenden können, mit jedem beliebigen klassischen Text in der Hand – Techniken, Fragen und Gewohnheiten. Wir drucken keine Werke ab, stellen keine Bestenlisten zusammen und empfehlen keine Ausgaben zum Kauf.
Sechs Schwerpunkte, aus denen sich unsere Beiträge zusammensetzen.
Was betonte und unbetonte Silben sind, wie aus ihrem Wechsel ein Jambus oder ein Anapäst wird und warum die Kenntnis des Versmaßes hilft, gleichmäßiger und ausdrucksvoller vorzulesen.
Wie Reime Zeilen miteinander verbinden, worin sich eine Strophe von einem Absatz unterscheidet und warum die Leerzeile zwischen den Strophen ebenso zum Gedicht gehört wie die Wörter.
Tempo, Pausen, Atem und Intonation. So lesen Sie Gedichte für sich und Ihre Liebsten vor, ohne das Versmaß herunterzuleiern und ohne den Text in Prosa zu verwandeln.
Auswendiglernen als Weg, ein Gedicht von innen zu verstehen: Strophe für Strophe, gestützt auf Sinn und Reim, mit Wiederholung an jedem zweiten Tag statt mechanischem Pauken.
Zeitgeschichtlicher Kontext, Kommentare und Glossare veralteter Wörter: wie Sie klassische Prosa lesen, ohne das Gefühl zu haben, sich durch eine fremde Sprache zu kämpfen.
Bibliotheken, digitale Bibliotheken und gemeinfreie Werke: wie Sie einen vollständigen, geprüften Klassikertext finden und warum für zeitgenössische Autoren die Bedingungen der Rechteinhaber gelten.
Wo lesen? (auf Russisch)
Hier erscheinen nach und nach eigenständige Beiträge, die eigens für deutschsprachige Leserinnen und Leser geschrieben werden. Wir greifen Fragen auf, die sich beim Lesen von Gedichten und Klassikern hierzulande stellen – auch beim Blick auf russische Lyrik im Original und in Übersetzung – und verfassen jeden Text neu, ohne Nachdrucke und ohne Nacherzählungen fremder Werke.
Noch enthält der Katalog keine eigenständigen Beiträge. Sie erscheinen hier, sobald sie fertig sind.
Drei Wege durch das Magazin: für den ersten Zugang zu Gedichten, für das laute Lesen und für das Auswendiglernen.
Sechs Fragen, die man einem Gedicht stellen sollte, und eine Tabelle der fünf wichtigsten Versmaße.
Lebensdaten von vier Klassikern, das Lyzeum von Zarskoje Selo und wie sich der Klang des russischen Verses verändert hat.
Der Klassiker als Beispiel, Kommentator, Übersetzer, Vortragende, Bibliothekar und Gesprächspartner – wer Texte zu den Lesern bringt.
Das Inhaltsverzeichnis des Magazins und wohin die alten Adressen dieser Domain heute führen.
Die Lebensdaten der Dichter und die Angaben zum Lyzeum von Zarskoje Selo beruhen auf Nachschlagewerken; alles Übrige ist allgemein beschrieben und bezieht sich auf keine bestimmten Ausgaben. Termine von Lyrikabenden, Vorträgen und Öffnungszeiten von Lesesälen erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern.